26. WIFO - Wie es auch in Zukunft gut gehen kann | DIE WIRTSCHAFTSFRAU
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Das 26. Rheintaler Wirtschaftsforum stand unter dem Motto: „Probleme lösen – Wohlstand schaffen – wie es uns auch in Zukunft gut gehen kann“.

26. WIFO – Wie es auch in Zukunft gut gehen kann

Das diesjährige 26. Rheintaler Wirtschaftsforum stand unter dem Motto: Probleme lösen – Wohlstand schaffen – wie es uns auch in Zukunft gut gehen kann  Die Philosophie Isolde Charim, CEO von LafargeHolcim Jan Jenisch, CEO Roche Gruppe Severin Schwan und Bundesrat Ignazio Cassis stellten Ihre Vorstellungen der Zukunft in unterhaltsamen Ausführungen in einem ausverkauften Wirtschaftsforum vor.

Bundesrat, Aussenminister Cassis, skizzierte die Vision der Schweiz bis ins Jahr 2028 – als Aussenminister der Schweiz sieht er die Vision getragen von sechs Säulen. 1. Klar definierte Interessen und Prioritäten, 2. Verschränkung von Aussen – und Innenpolitik, 3.  Bürger und Wirtschaft stärker im Fokus, 4.  Schweizer Soft Power für eine friedlichere Welt, 5. Technologie als neues Themenfeld, 6. Selbstbewusst mit und gegenüber Europa. AVIS28, die aussenpolitische Vorstellung des Aussenministeriums analysiert die künftigen Herausforderungen und macht zahlreiche Vorschläge zur Anpassung an die Realität der Zukunft. Zur Festigung der Position der Schweiz in der instabilen Welt von morgen macht die Vision einen Whole-of-Switzerland-Ansatz unter Einbindung aller nationalen Akteure sowie eine fokussiertere, vernetztere und agilere Aussenpolitik. Weitere Ausführungen zu AVIS28: https://www.eda.admin.ch/avis28.

Severin Schwan, CEO von Roche legte die Herausforderungen für den Standort Schweiz mit seinem österreichischen Akzent sehr treffend dar. Insbesondere die Rahmenbedingungen wie Rechtssicherheit, Arbeitsrecht, Zusammenarbeit mit den Behörden, Steuerpolitik, Schutz geistiges Eigentum, sind hervorragend. Bei der Innovation und Wissenschaft sieht er aber erhebliche Herausforderungen, insbesondere bei der Transformation in das digitale Zeitalter, beim Zugang zu Talenten und beim Ökosystem für Start-ups. Bei der digitalen Transformation im medizinischen Bereich sieht er die Schweiz im Hintertreffen gegenüber USA und China. Auch der Zugang zu höchst qualifizierten Wissenschaftlern müsse nachhaltig gesichert werden.  Die ETH ist unser Leuchtturm der Grundlagenforschung in der Welt, es muss jedoch sichergestellt werden, dass dieser Leuchtturm auch in Zukunft grosszügig finanziert wird. Da soll auch der Bundesrat die Voraussetzungen schaffen, um genügend Mittel zur Verfügung zu stellen.

Gemäss Jan Jenisch CEO Lafarge Holcim gehört die Zementbranche zu den grössten CO-2-Verursachern der Welt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat der Konzern Massnahmen getroffen, um Zementwerke zu erneuern, alternative Brennstoffe einzusetzen von der Wärmerückgewinnung bis zu Kohlenstoffbindung. LafargeHolcim ist in dieser Hinsicht bereits schon weit entwickelt, um den CO-2-Ausstoss zu reduzieren. Der eingeschlagene Weg wird weiter konsequent auch mit den Lieferanten und Kooperationspartner beschritten.

Im Denken grosse Wiener Philosophin Isolde Charim sind es vor allem die Populisten, die unser demokratisches Gefüge durcheinander wirbeln und ihr Sorge bereiten. Die Weltbevölkerung lebt in einer pluralisierten Gesellschaft. Jede Kultur steht neben der anderen. Doch was ist das überhaupt – eine pluralisierte Gesellschaft? Und was heisst es für den Einzelnen, in einer solchen zu leben? Nach ihrer Ansicht braucht es ein Konzept für unsere Gesellschaft, Grundlagen, wie unsere demokratische Gesellschaft erhalten werden kann. Um sie zu erhalten, so die Wienerin, muss die Demokratie sich aber auch wandeln können.

Kategorie

News

Publiziert am

27.01.2020

Hashtag

#diewirtschaftsfrau #rheintaler  #wirtschaftsforum #problemelösen #zukunft

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