Mit Networking on- und offline zu mehr Erfolg | DIE WIRTSCHAFTSFRAU
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Networking prägt unbewusst unseren Alltag: Man tauscht sich mit Arbeitskollegen aus, spricht mit Nachbarn, trifft Freunde oder grüsst vorbeigehende Leute.

Mit Networking on- und offline zu mehr Erfolg

Networking prägt unbewusst unseren Alltag: Man tauscht sich mit Arbeitskollegen aus, spricht mit Nachbarn trifft Freunde oder grüsst vorbei- gehende Leute. Nur was macht erfolgreiches Networking im Berufsleben aus?

Networking ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon als Jäger und Sammler war es wichtig, sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten und Waren aller Art austauschen zu können. Im heutigen Kommunikationszeitalter stellt gutes Networking oftmals den Unterschied zwischen Erfolg und Nichterfolg.

Unterstützung und Kooperation ohne direkte Gegenleistung

Gemäss Wikipedia bedeutet Networking den Aufbau und die Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten. Das Ziel hiervon ist es, ein Netzwerk aus einer Gruppe von Personen, die zueinander in Beziehungen stehen und sich privat, vor allem aber beruflich unterstützen, helfen oder kooperieren. Und dies, ohne dass dabei Leistung und Nutzen für Dritte relevant ist. Nur was bedeutet das Ganze jetzt für die Arbeitswelt?

Was Sport, Events und Lunches mit neuen Jobs zu tun haben

Viele erfolgreiche Persönlichkeiten aus der Berufswelt machen es vor: Sie investieren einen Teil ihrer Arbeits- wie auch Freizeit in den Aufbau lockerer Netzwerke, indem sie bei Sport und Veranstaltungen schnell Gemeinsamkeiten mit anderen Teilnehmenden finden. Lernt man sich in einer entspannten Atmosphäre kennen, steigt auch das Vertrauen schneller. Warum dies relevant ist? Führungspositionen und Expertenjobs werden oft über Empfehlungen besetzt – und diese basieren wiederum auf Vertrauen.

Verbringen Sie Ihre Mittagspausen also zukünftig deutlich weniger mit Ihren Arbeitskollegen, knüpfen Sie neue Kontakte in andere Abteilungen, zu anderen Firmen, mit denen Sie beruflich bereits Kontakt haben oder Kontakt knüpfen möchten – Social Media wie XING und LinkedIn kann übrigens auch hier sehr gut unterstützen für eine erste Kontaktaufnahme.

Die besten Networker treffen praktisch jeden Mittag eine andere Person und gehen zusätzlich noch an Veranstaltungen.

Sie glauben gar nicht, wie viele verschiedene Kontakte Sie so ohne viel Aufwand pflegen können!

Networking on- und offline erleben

Als Brückenbauer zwischen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik versteht sich die Organisation Flughafenregion Zürich. Sie hat mittlerweile rund 630 Mitglieder und regen Zulauf aus der Grossregion Zürich. Besonders beliebt sind die Networking-Events, bei denen die Plätze per Zufallslos gezogen werden: So erzeugen die Business Lunches und Speednetworking-Sessions eine Offenheit, die schnell ein freundschaft- liches Klima und Vertrauen fördern.

Für Anhänger des gezielten Networkings bietet das Matchmaking an Grossveranstaltungen eine ideale Kombination aus online- mit offlineNetworking: Gäste füllen ihr OnlineProfil aus und finden interessante Gesprächspartner über eigene Suchfilter. Die Eventsoftware vereinbart bei gegenseitigem Interesse entsprechend Termine für den Event an separaten Tischen. Alleine am Immobilien- Summit nutzten über 200 Gäste begeistert die neue Möglichkeit.

Weibliche Kadermitglieder noch immer in der Minderheit

Dass Business Networking häufig noch in Männerhänden liegt, zeigt sich leider auch bei der Flughafenregion Zürich: unter den Mitgliedern findet sich ein Frauenanteil von gerade mal nur 15%. Umso mehr möchten wir Kaderfrauen ermutigen, sich vermehrt auch in grösseren Netzwerkorganisationen einzubringen und die Möglichkeiten für das berufliche wie auch private Netzwerk zu nutzen. Denn es ist offensichtlich: Die 1:1-Kommunikation ist – gerade im Internet-Zeitalter – geschäftskritisch und kann auch Ihre eigene Karriere entscheidend beeinflussen.

Rubrik

gehört

Ausgabe

Media und Workspace

Christina Doll

Firma
Flughafenregion Zürich

Position
Stv. Geschäftsführerin

Webseite
flughafenregion.ch

Info
Christina Doll ist Stv. Geschäfts- führerin der „Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung“, die rund 630 Mitglieder zählt, darunter 600 Unternehmen, elf Mitgliedsstädte und –gemeinden und 20 Verbände.

In kurzer Zeit ist die Organisation zu einem zentralen Wirtschaftsnetzwerk für Persön- lichkeiten aus Unternehmen und Politik in der Flughafenregion Zürich geworden, die bekann- testen Mitglieder sind unter anderem Microsoft oder die Flughafen Zürich AG. An über 30 Veranstaltungen im Jahr erhalten die Mitglieder ein abwechslungsreiches Programm.

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