Probleme lösen – Wohlstand schaffen | DIE WIRTSCHAFTSFRAU
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Das 26. Rheintaler Wirtschaftsforum zum Thema „Probleme lösen – Wohlstand schaffen“.

Probleme lösen – Wohlstand schaffen: Am Rheintaler Wirtschaftsforum gab es Rezepte

Das 26. Rheintaler Wirtschaftsforum zum Thema „Probleme lösen – Wohlstand schaffen“ war ein grosser Erfolg, und die Referenten hatten unterschiedliche Rezepte dazu, wie es uns auch in Zukunft gut gehen kann.

„Wie viele Male wurden Sie schon gefragt, wie es Ihnen gehe?“, fragte Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann die 800 Teilnehmenden zum Auftakt des Wirtschaftsforums. Und forderte sie auf, die Frage doch ernst zu nehmen und die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen.

Sorge Populismus

Für die Philosophin Isolde Charim sind es vor allem die Populisten, die uns Sorge bereiten sollten. Im Weiteren betrachtete sie den Unterschied von Gesellschaft und Gemeinschaft: Es brauche nicht mehr Gemeinschaft, sondern ein neues Konzept von Gesellschaft, ein Konzept der Nicht-Ähnlichen. Wenn es uns, so Charim, auch in Zukunft gut gehen solle, „dann müssen wir, wir alle, unsere Grundlage, die demokratische Gesellschaft, erhalten“. Doch dazu müsse man die Demokratie verändern.

LafargeHolcim auf dem „Klima-Weg“

Veränderungen angestossen hat in den letzten Monaten Jan Jenisch, CEO von LafargeHolcim. Die Zementbranche sei einer der grössten CO2-Verursacher, weshalb nun Massnahmen geplant seien, z. B. Modernisierung bestehender Zementwerke, Einsatz alternativer Brennstoffe, Wärmerückgewinnung oder Kohlenstoffbindung und -speicherung. Jenisch zeigte eindrücklich auf, dass LafargeHolcim hier schon weiter als der Durchschnitt der Branche und damit führend in der CO2-Reduktion ist.

Forderung nach Daten

Einen fulminanten Auftritt hatte Severin Schwan. Nach einer kurzen Präsentation von Roche widmete sich der CEO den Chancen der Digitalisierung, die seiner Ansicht nach in der Schweiz noch nicht ausgeschöpft sind. Erst mit anonymisierten Patientendaten könne man personalisierte Medizin machen, die zu einer individualisierten Behandlung führe. Die Herausforderung bestehe darin, die Spitäler davon zu überzeugen, zusammenzuarbeiten, so Schwan. In der digitalen Transformation in der Medizin liege die Schweiz hinter den USA und China. Deshalb müsse der Zugang zu qualifizierten Wissenschaftlern gesichert und die ETH finanziell noch mehr unterstützt werden.

AVIS28

Im Anschluss beschrieb Bundesrat Cassis seine Schweiz im Jahr 2028 – gewohnt sachlich und sympathisch, was ihm viel Zuspruch einbrachte. Seine Vision der grösstmöglichen wirtschaftlichen Integration und der grösstmöglichen politischen Unabhängigkeit möchte Cassis durch Handelsabkommen und eine enge Zusammenarbeit mit der EU erreichen.

Rahmenabkommen

Das Rahmenabkommen habe in drei von vier Bereichen eine gute Akzeptanz und sichere die Eigenständigkeit der Schweiz. Beim Schiedsgericht sei man noch daran, die Streitigkeiten zu lösen, so Cassis. Im weiteren Ausblick zeigte er auf, dass es viele persönliche Kontakte seien, die man im Innern und im Äusseren wahrnehmen müsse, um die Rolle der Schweiz verständlich zu machen.

Sonja Hasler, die Neue

„Ich bin die Neue“ – so begann Sonja Hasler ihre Moderation und meinte, dass sie ein schweres Erbe antreten würde. Wie der lange, herzhafte Applaus am Schluss zeigte, hat sie dieses mehr als nur gut verwaltet – sie war klar und hartnäckig in den Interviews und beim Nachfragen. Die Wifo-Teilnehmenden haben sie schnell akzeptiert.

Neben den Vorträgen und Interviews gab es mit der Vergabe des „Preises der Rheintaler Wirtschaft“ an die Bauwerk Boen Group und dem Auftritt der Musical-Gruppe der Kantonsschule Heerbrugg zwei weitere Höhepunkte, die den Teilnehmenden noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

Kategorie

News

Publiziert am

27.01.2020

Hashtag

#diewirtschaftsfrau #rheintaler  #wirtschaftsforum #problemelösen

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